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Coro CASTEL PENEDE - NAGO
Via Piazzola, 15 - 38069 Nago-Torbole (TN)

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GESCHICHTE

Coro: breve storia del coro..Sei nella sezione:
il Coro: informazioni sul coro, la composizione, il repertorio, le foto..



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KURZE GESCHICHTE DES CHOR

Das Trentino ist Land der Chöre. Die Bevölkerung, besonders in der Vergangenheit oft als verschlossen und wortkarg angesehen, hat aber eine eigene Art, sich auszudrücken: jene des Singens, meistens im Chor in welchem sich das Gefühl des Trentino widerspiegelt, ein Land in dem der Zusammenhalt, die gegenseitige Hilfe und die Solidarität einen hohen Stellenwert einnehmen. Unsere Lieder verherrlichen die Berge, oft mehr durch die Modulation der Stimme als durch Worte, mit einem Knoten in der Kehle wenn du vor einem schneebedeckten Gipfel stehst, oder vor einem Schloß, das sich beim Mondschein im See spiegelt, ein Geheimnis das die Natur ausstrahlt und dich in ein noch größeres Geheimnis hineinführt. Unsere Lieder erzählen die Geschichte, den Krieg an der Front, den letzten Gruß an einen lieben Menschen, das Heimweh, den Tod in fernem Land, die Armut, die Auswanderung, aber auch die große Freude eines erwiderten Blicks, einen gelungenen Scherz oder den Traum eines Kindes in seiner Wiege.

Der Chor «Castel Penede» entstand in Nago am 27. März 1976 dank des Einsatzes einer Gruppe von Mitgliedern die bereits den Pfarrchor bildeten. Triebkraft und erster Chorleiter war Roberto Giuliani, unermüdlich und begeistert. Ihm verdanken wir unzählige Harmonisierungen unserer Liedersammlung. Schön ist auch der vom Schloß abgeleitete Name. Trotz der Schmähung durch den Menschen, beherrscht die Burgruine das weite Sarca-Tal und bewacht von oben den Gardasee.

Zeuge der Gründung des Chors war der damalige Bürgermeister Ottorino Rigotti. Don Silvio Lorenzi, damaliger Erzpriester und sehr sensibel für die Musiksprache, stellte auf großzügige Art die ersten Probelokale zur Verfügung. Wenige Tage später fand die erste offizielle Probe mit dreiundzwanzig willigen und passionierten Mitgliedern statt, wie im Protokoll von damals vermerkt wurde. Bereits im vorangegangenen Winter wurden jedoch, neben sakraler Musik, einige Volkslieder gesungen.

Am 11. Februar 1977, nach der Eintragung in den «Bund der Chöre», gab sich der Chor von Nago ein eigenes Statut und wählte den Vorstand: Obmann Francesco Stefenelli und Stellvertreter Bruno Brighenti, Pierino Giuliani als Kassier, sowie Vasco Montagni, Giuseppe Girardi und Fabio Mazzoldi.

Seit der ersten Tournee nach Postumia im April 1977 liegt ein weiter Weg hinter uns. Trotz schwieriger Momente (1979 fürchtete man, den Chor, wegen zu geringer Anwesenheit der Mitglieder bei den Proben, auflösen zu müssen), ging es, durch den Einstieg lunger Leute, stets aufwärts. Seither gab es unzählige Auftritte auf lokaler-, nationaler- und internationaler Ebene, Patenschaften mit anderen italienischen und ausländischen Chören, wie zum Beispiel mit dem deutschen Chor in Langquaid.

Die Chorsänger von Nago, zu denen sich im Dezember 1977 vierzig Frauenstimmen gesellten, sangen zusammen bei der Christmette die anspruchsvolle Missa II Pontificalis von Lorenzo Perosi.

Im Laufe der Jahre hat der Chor nicht nur in der Gemeinschaft von Nago einen großen Beitrag geleistet, wie bei Feierlichkeiten und Festen, Linderung der Einsamkeit in den Krankenhäusern und Altersheimen, sondern hat auch den Namen des Gardasees und des Trentino in vielen italienischen Regionen und in unzähligen europäischen Ländern bekannt gemacht. Einige Mitglieder des Chores begeben sich in letzter Zeit, im Rahmen einer Tätigkeit der SAT (Alpenverein Trentino) von Riva, in die Schulen um die Jugendlichen für die Liebe und die Kenntnis unseres Landes zu sensibilisieren.

Unter den bedeutendsten Auftritten des Chors, seit 1980 mit eigener Tracht gekennzeichnet, erinnern wir an jene in Holland, in Deutschland (in diesem Land ist er sehr bekannt), in Österreich, in der Tschechischen Republik, in Jugoslavien, in Ungarn.

Im Jahr 1986 war der Chor sogar im Radio Moskau zu hören, als dieses ein Programm in 76 Sprachen und dabei Lieder des Trentino in alle Welt ausstrahlte.

Viele schöne Erinnerungen, unzählige Freundschaften, bezeugt durch eine bedeutende Photodokumentation, sollen nicht nur als Beweis erzielter Erfolge dienen, sondern Gefühle und Eindrücke, aber vor allem Überzeugung und Stolz der Chormitglieder vermitteln.

Eine große Auswahl an sakraler Musik machte den Chor zu einem wesentlichen Bestandteil der Gemeinschaft von Nago. Durch die Wiederbelebung traditioneller Musik aus dem Trentiner Volksgut sowie anderer Regionen des Alpenraums ist der Chor «Castel Penede» zum Botschafter der Verbruderung geworden, nachdem er sich das Ziel gesetzt hat, echte Verbindungen zwischen den Völkern zu fördern, wie der Obmann Pierino Giuliani in seiner Ansprache in Noordwijkerhout, der Tulpenstadt bei Amsterdam, wo ihm die Ehre eines Umzugs im Blumencorso zuteil wurde, hervorhob.

Unzählige italienische- und ausländische Zeitungsartikel bezeugen daß unsere Lieder wie das bezaubernde und berühmte Montanara, während der Sommertourneen, besonders in Nordeuropa, Begeisterung hervorrufen.»Wer einen italienischen Chor vor sich hat, hört auch schon die Montanara», vermerkte eine deutsche Tageszeitung im November 1988 in Bezug auf einen Auftritt in Wetter-Volmarstein. Gesungen werden aber auch Opernstücke wie der Chor des Nabucco von Verdi, die Hymne des Trentino oder die jüngsten, aber nicht minder betrüblichen Signore delle cime und La Madonina.

Bilder und Briefwechsel erzählen uns von kulturellen-, aber vor allem von menschlichen Beziehungen und der Gastfreundschaft welche durch die Musik Bedingungen schaffen, Menschen verschiedener Kulturen zusammenzuführen. Es gab viele unvergeßliche Momente, übertroffen in der Erinnerung und im Herzen durch die Begegnung 1991 mit Johannes Paul II, als im Saal Nervi die Hymne des Trentino gesungen wurde. Die päpstliche Audienz wurde von Chorleiter Roberto Giuliani, welcher am vorhergehenden Mittwoch vor dem Hl. Vater die «Fanfara Alpina della Valle die Laghi» mit dem Lied Montanara dirigiert hatte, mit großer Sorgfalt vorbereitet. Es war dies das größte Ereignis, durch das die Sänger reichlich für ihren Einsatz und ihre Mühen belohnt wurden. Dem Chor wurde ein eigener Platz zugewiesen und er war der einzige unter den Anwesenden der zum Papst auf die Bühne gebeten wurde.

Am selben Morgen, kurz vor dieser denkwürdigen Begegnung, sang der Chor in der Kirche Santa Martina, an der Orgel begleitet von Giorgio Dal Rì, die Messe Te Deum von Lorenzo Perosi. Die Darbietung wurde von Rai Tre aufgenommen und vom Regionalsender Lazio ausgestrahlt und als würdig befunden, in einem Werbespot für die Hilfe in armen Ländern zu dienen.

Heute verfügt der Chor «Castel Penede» über einen, durch Beitrag von der Gemeinde und von den Choristen selbst renovierten Sitz. Die Eröffnung fand im Juni 2003 statt. Der Chor besteht heute nicht nur aus Mitgliedern aus Nago, sondern hat inzwischen interregionalen Charakter angenommen. Seit November 2005 besteht auch ein Kinderchor, der sich aus zwanzig Volksschülern aus Nago zusammensetzt und von Claudia Rizzo geleitet wird. Chorleiter ist heute Carlo Giuliani, im Juni 1996 auf seinen Vater Roberto gefolgt. Roberto war Gründer und über zwanzig Jahre begeisterter Chorleiter und ist heute zu Recht dessen Obmann.

Ende März 2001 ist leider Pierino Giuliani verschieden. Von Anfang an hatte dieser eine bedeutende Rolle inne: Gründer zusammen mit seinem Bruder Roberto und unermüdlicher Förderer ersten Ranges im Gemeinschaftsleben in Nago durch Initiative und Feingefühl in der Überzeugung und Notwendigkeit, die Werte unserer Kultur und Geschichte zu überliefern.

Dank des Fleißes, der Opferbereitschaft und der Hingabe der dreiunddreißig Chormitglieder, hat der Chor «Castel Penede» heute einen hohen Stellenwert unter den zahlreichen Chören unserer Region inne und vertritt nicht nur den Bezirk Gardasee-Ledro auf würdige Weise, sondern macht die Namen Nago und Torbole in vielen italienischen und europäischen Orten bekannt, trug und trägt weiterhin dazu bei, den Turismus zu fördern.

 [ Traduzione: Carl Graf ] 

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GESCHICHTE DER SCHLOSS "PENEDE"

Castel Penede sul Lago di Garda - Lastra collodio umido - 1884 - Giovanni Battista Unterveger - (tratto da Poster TRENTINO)Die Burg Castel Penede, dessen Namen unser Chor führt, erhebt sich, auch wenn nur noch als Ruine, auf dem Felsen über Torbole und beherrscht von dort den Gardasee. rovine Castel Penede (foto: Claudio [GIU 2006])Auf einem schon in Urzeiten bestandenen anthropographischen Platz entstanden, wurde das Schloß, auch durch seine strategische Lage, nicht nur in verschiedene geschichtliche Ereignisse verwickelt, sondern befand sich des Öfteren in erster Linie. Bischöfliche Festung, Lehensgut der Adeligen von Seiano, beansprucht von den Grafen Arco und deren Lehensgut geworden, in den Besitz der Castelbarco gelangt und mehrmals begehrt und besetzt von den verschiedenen Herrschaften des «Basso Sarca »: die Scaliger, die Visconti, die Republik Venedig; Rückgabe, nach dem Fall dieser im Jahr 1509 an die Grafen von Arco. 1703, zur Zeit des Spanischen Sezessionskriegs, wurde es vom französischen General Vendôme geplündert und unersetzlich zerstört. In der Folge festigten die Österreicher die Burg und statteten sie mit Geschützen aus nachdem sie bereits eng mit den Festungen von Nago verbunden war.

Eine Überlieferung will, daß die Burg Dante Alighieri beherbergt haben soll, als dieser die Familie Castelbarco, damals in deren Besitz, besuchte. Gerade der Blick der sich ihm vom Felsgipfel darbot, inspirierte die berühmten Verse: «Suso in Italia bella giace un laco/ appié all'Alpe che serra la Magna/ sovra Tirelli c'ha nome Benàco ».

Am Fuße der Felsen auf denen sich die Burgruine Penede erhebt, führt die jahrtausendealte Straße von Santa Lucia hinunter, auf der 1439 fünfundzwanzig Boote und sechs venezianische Galeeren in den Widerstand gegen die Flotte von Filippo Maria Visconti zum Gardasee hinunter befördert wurden, nachdem sie den Etschfluß stromaufwärts, den Loppio-See und den Paß San Giovanni überwunden hatten.

Der Schauplatz dieses legendären Unternehmens, wobei eine ganze Flotte die Berge überquert, wird von Pier Candido Decembrio da Vigevano, welcher auch das Schloß Penetra (Penede) nennt, folgendermaßen beschrieben: «Am Zufluß des Gardasees wo der Sarcafluß in ihn mündet steht an der linken Seite ein kleines Örtchen das die Bewohner Torbole nennen. Hoch oben steht ein Schloß, Penede genannt. Die Venezianer haben diesen Ort eingenommen, nachdem sie 25 Galeeren und Boote von Verona den Etschfluß hinaufgefahren haben - Ochsen zogen diese Galeeren und Boote sechzigtausend Schritte hinauf auf den Berg und dann hinunter zum See, mit so großem Gewicht, daß die alten Olivenbäume an denen die Stricke der Galeeren befestigt waren, in Stücke brachen ».

Im neunzehnten Jahrhundert als zahlreiche Fremde von jenseits der Alpen den Gardasee zum Erholen wählten, wurde von den verschiedenen Reiseführern der Aufstieg zur Burgruine zusammen mit anderen Wanderungen empfohlen, wie zum Beispiel jene des Doktor Kuntze « Arco und seine Umgebung ». 1898 schrieb der sächsische Arzt: «Ist man einmal in Nago, so sollte man es nicht versäumen zur Burgruine Penede hinaufzugehen. Von der Ebnung des alten Schloßes genießt man einen erhabenen Ausblick auf das Tal um Arco, auf den Loppio-See, auf den Gardasee und auf die Berge, die diesen umgeben ». Ein Ratschlag den zu befolgen wir auch heute geben.

 [ Traduzione: Carl Graf ] 

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